Die Margarethenkirche in Krofdorf wurde erstmals urkundlich im Jahre 1271 erwähnt, also vor rund 740 Jahren.

Ab 1513 wurde sie im Zuge einer Umbauphase zu einer vorreformatorischen Dorfkirche umgestaltet. Mit dem in Querachse zum Chorraum etwas verschobenen Kirchenschiff erhält die Margarethenkirche damals schon beinahe ihr heutiges Gesicht. An der nördlichen Längsseite und im Westgiebel wird je eine Empore errichtet, die die Kirche - mit der Komplettierung der Empore an der südlichen Längsseite im 18 Jhdt. - nach Expertenmeinung zum „bedeutendsten erhaltenen Beispiel einer spätgotischen Holzpfeilerkirche in Hessen“ machen (Dehio).

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Die jetzige Orgel wurde 1971 unter Verwendung von Teilen der alten Orgel von 1854 gebaut und enthält 1 Manual und 11 Register.

Die vier Bronzeglocken wurden erst 1983 durch Spenden erworben und lösten die Stahlglocken ab, da im Zuge der Kriege der alten Bronzeglocken eingeschmolzen wurden.

 

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Magarethen - und Katharinenkirche Sep. 2009 17202

Verwendete Literatur u.a.
H.-Chr. Barnikol, Evangelische Kirchengemeinde, in: J. Leib, Krofdorf-Gleiberg zwischen Tradition und Fortschritt (Heimatbuch zur 1200-Jahrfeier) 1974
M. Schmidt, 1271-1996. 725. Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung der Krofdorfer Kirche (Hrsg. Kirchengemeinde)
Georg Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Hessen, 1982

Fotos: Copyright Fotofreunde Krofdorf Gleiberg

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