Ein eigenes Gemeindeleitbild:

Wir sind als ev. Kirchengemeinde Krofdorf-Gleiberg ein offenes, lebendiges Haus, das auf Jesus Christus als Fundament und der Bibel als Gottes Wort gegründet ist.
Durch die Erfahrung im Glauben wollen wir Menschen vor Ort begeistern, mit uns alte und neue Wege zu gehen und Brücken zwischen Jung und Alt zu bauen.

Mit diesem Satz, mit diesem Leitbild, werden wir künftig in unserer Kirchengemeinde arbeiten und werben. Ausdrücklich beschreibt dieser Satz ein Zukunftsbild, etwa von 2010. Keiner hat etwas dagegen, wenn das Ziel eher erreicht wird. Und auch jetzt schon läßt sich das eine oder andere entdecken, das zeigt, daß wir auf einem guten Wege sind.
Nach einjähriger Vorbereitungsphase fand am 24./25. September 04 die sog. Gemeindekonferenz unter Moderation von Herrn Diakon Teichmann vom Amt für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der Landeskirche in Düsseldorf statt. 64 Teilnehmer/innen aus unterschiedlichen Generationen, Mitarbeitende im Ehrenamt oder Hauptamt, bisher nicht Mitarbeitende, Gäste aus anderen Konfessionen, das Presbyterium als Leitungsorgan stellten einen repräsentativen Ausschnitt aus unserer Gemeinde/unserem Ort dar. Das Presbyterium als Gastgeber hatte sich bemüht, im Gemeindehaus eine herzliche und offene Atmosphäre herzustellen.

Beginnend mit der persönlichen Frage, welches positive Erlebnis jeder mit Kirche verbindet und was ihn bis heute in Erinnerung geblieben ist, stiegen wir ein in die Beschreibung eines Zukunftsbildes von unserer eigenen Gemeinde. Bild-Plakate entstanden, die skizzenhaft ahnen ließen, wie eine attraktive Traum-Gemeinde aussehen könnte. Biblische Verheißungen von Gemeinde wurden gehört. All dies bildete die Grundlage für die spätere Formulierung des Leitsatzes.
Immer wieder wurden in Kleingruppen Ideen gesammelt und Gedanken formuliert, die zu einer größeren Vielfalt im Sinne des entwickelten Leitsatzes führen können. So kamen viele Impulse zustande für unsere Gottesdienste, für das alle Gemeindearbeit tragende Gebet, für ein herzliches und lebendiges Miteinander im Leben der Gemeinde (mehr Zeit miteinander verbringen z.B. durch gemeinsames Mittagessen, Freizeit verbringen, mehr Feste feiern), für ein auf die Menschen in unserem Ort zugehendes Christsein, für mehr Kennenlernen untereinander und Voneinander-Wissen, für ein richtiges Einsetzen unserer Gaben und Fähigkeiten, für ein besseres Verstehen von Bibel und Glaube.

Wir haben auch überlegt, wie wir konkret das eine oder andere umsetzen könnten: So wurde die Idee einer „Trostgruppe“ gebildet, die anbietet, Trauernde zu begleiten. Oder das Projekt „Besuchsgruppe“, die gezielt alte und kranke Menschen und/oder ihre Angehörigen besucht, und dabei den Kontakt zu der bereits vom Förderverein Sozialstation und andere soziale Dienste in Wettenberg seit kurzem angebotene Grupppe „Miteinander-Füreinander“ sucht. Das Projekt „Stammtisch“ möchte gerne in Kneipen über Gott und die Welt reden. Eine Kirchenband probt bereits seit Wochen. Eine „Gottesdienst-Kreativgruppe“ macht es sich zur Aufgabe, immer wieder ein kleines besonderes Highlight in den Gottesdienst ein zu bringen. Der bereits bestehende Familientag soll in Zukunft häufiger stattfinden. Ein weiteres Thema war die Bildung von Jugendhauskreisen. Und schließlich wurde das Projekt „Ideenaustauschbörse“ beraten, die sich mit der bereits bestehenden Talentbörse in Biebertal zusammenschließen könnte.

Wie geht es weiter?
Zunächst ist in den vergangenen Wochen im Presbyterium gemeinsam mit der Umsetzungsgruppe (Bärbel Moos, Silvy Köhler, Uwe Peppler, Gerd Schlierbach) eine Auswertung vorgenommen worden; Veränderungswünsche zum Leitsatz wurden vom Umsetzungsteam entgegengenommen. Nun geht es um die Bildung und Begleitung der Projektgruppen. Dabei wird es sehr davon abhängen, ob sich Freiwillige finden lassen, die helfen, die jeweiligen Projekte umzusetzen. Nach einem Jahr, also September 2005, wird es eine Bilanzkonferenz mit allen Beteiligten geben. Bis dahin muß natürlich nicht jedes Projekt begonnen sein.

Warum mußten wir eigentlich ein Leitbild erarbeiten?
Im Januar 2001 hat die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland beschlossen, dass alle Gemeinden eine "Gesamtkonzeption gemeindlicher Aufgaben" erstellen sollen. In der seit 1. Mai 2004 gültigen neuen Kirchenordnung lautet der Art. 7, Abs. 4: „Die Kirchengemeinde soll eine Gesamtkonzeption gemeindlicher Aufgaben erstellen. An der Planung sind die Mitarbeitenden zu beteiligen. Die Konzeption soll in regelmäßigen Abständen überprüft und fortgeschrieben werden." Der Artikel 16 beschreibt die Entscheidungsbefugnis des Presbyteriums und lautet: „Das Presbyterium entscheidet über folgende Angelegenheiten: a) Gesamtkonzeption gemeindlicher Aufgaben (Art. 7 Abs. 4) ..." Eine solch geforderte Gesamtkonzeption, die den Ist-Bestand der Gemeinde beschreibt und das gemeinsame neue Leitbild aufnimmt, muß also noch ausgearbeitet werden.

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